Mein Jahresrückblick 2021

Der Bio-Gedanke und der Handel – mein neuer Start in die Selbständigkeit

Wenn mich jemand in den letzten 15 Jahren gefragt hat, weshalb ich in der Bio-Branche arbeite ? Na ja, „ich wurde schon als Bio-Freak“ geboren, war stets meine Antwort. Und tatsächlich hat mich die Ernährung, verantwortliches Handeln gegenüber Natur und Lebewesen mein Leben lang begleitet.

Schonung der Ressourcen unserer Erde, vor allem die Gesunderhaltung der Böden, sind Grundgedanken der biologischen Lebensführung und dafür stehe ich mit meiner Überzeugung.

biologische Lebensmittel online kaufen
Ausschnitt vom Obstregal bei „bio-Fiedler“

Grundwissen über die Produkte, welche auf diese Art produziert werden, habe ich mir im Laufe von 10 Jahren stationärem Handel, angeeignet. Doch das Produktwissen alleine ist es nicht.

An vorderster Front beim Kunden, welche verzweifelt vor mir standen, weil sie plötzlich viele Nahrungsmitteln nicht mehr essen sollten, weil sie allergische Reaktionen auslösten. Nun dachten sie, es gibt nichts mehr zum Essen für sie und müssten nun „verhungern“.

So kam es, dass zum Wissen über einzelne Produkte auch Wissen zur Wirkung von Lebensmitteln und deren Kombinationen, auf unseren Körper dazu kam.

Vegane Produkte
Veganes Frühstück in meinem ehemaligen Biomarkt

Nach einer kurzen Pause von der Branche hab ich im Juni 2021 meinen Online-Biohandel gestartet.

Der Unterschied vom stationären Handel zum Online-Business ist gewaltig, aber großartig und zu 100 % ein anderes Leben und auch arbeiten. Und da bin ich nun mittendrin im Lernen, Ausprobieren und einigen „Aha“ Erlebnissen.

Homepage und Online-Shop – eine neue Herausforderung

Die Entscheidung einen Online-Handel zu betreiben und aufzubauen, war ja schnell getroffen. Doch, wenn man keine Ahnung davon hat, wie das zu bewerkstelligen ist, so wie ich, kommt man schnell an seine Grenzen. Wie soll die Home- page aussehen ? Welche Fotos passen rein ? Wie soll die Struktur sein ? Wie funktioniert ein Shop System ? Das, und noch vieles mehr an Fragen stellten sich. Zudem sollte die Anschaffung günstig sein.

Eine große Hilfe dabei war mein Ex-Mann Martin. Die Homepage hat er gestaltet, obwohl er ebenfalls nicht vom „Fach“ ist. An den Texten wird noch gearbeitet, auch am Design fehlt noch einiges. Doch Mangels an Ideen ist der Online Auftritt so, wie er jetzt ist.

Schließlich brauch ich ja für´s nächste Jahr auch noch eine Aufgabe 🙂

Meine Anfänge …..

Die Arbeit mit dem Shopsystem ist mir leichter gefallen. Die grobe Struktur ist vorgegeben. Das Sortiment kenne ich und die Einteilung der Produkte in die einzelnen Kategorien ebenfalls.

Hier gilt mein Dank meinem Lebenspartner Bernhard, der in der IT-Branche zu Hause ist und mit eigens, extra für meine Bedürfnisse, geschriebener Software, es erst möglich machte, die vielen Produkte ins Shop-System zu importieren.

Auch hier gilt, wie bereits oben bei der Homepage erwähnt – der Aufbau des Shopsystems und das Produkt-Angebot ist noch lange nicht fertig !

Ein Kurzurlaub in Griechenland – in Zeiten von Corona ist alles anders

Corona war und ist leider immer noch eine große Herausforderung. Im Frühjahr sah es kurz so aus, als ob wir dieses Virus in seine Schranken gewiesen hätten. Wir waren müde und an unseren Grenzen mit dem „weggesperrt“ sein. Deshalb fassten wir kurzerhand den Entschluß wenigstens ein Wochenende Urlaub zu machen. Es war Juni und die Urlaubssaison noch nicht da. Bernhard als großer Griechenland-Fan wollte unbedingt dort hin. Meine Bedenken, ob sich diese „weite“ Anreise für ein Wochenende den lohnen würde, wurden zerschlagen. Etwas mulmig war mir natürlich schon. Eine Ansteckung mit Corona wollte ich nicht unbedingt heraus fordern. Die Aussicht auf Sonne, Strand und Meer hat schließlich doch gewonnen.

Bitte beachtet die Strandunterschrift: Wir waren in Zeiten von Corona in Koroni 🙂

Am Strand in Koroni (Griechenland)

Es war zwar nur ein Wochenende, doch zum Auftanken war es perfekt. Wir lieben Griechisches Essen. Ich esse vegetarisch/vegan. Bernhard bevorzugt noch die traditionelle Küche. In Griechenland ist beides kein Problem. Am Abend ein kleiner Fußmarsch in den Ort für den Abend „Umtrunk“. Da unser Quartier nur direkt über diesen Strand erreichbar war, war der Strandspaziergang inklusive.

Abendstimmung mit Cocktail´s in Koroni
Am Hafen in Koroni

Die Entwicklung des Projektes „Blackout“ Vorsorge – Lebensmittelpakete wenn der Strom ausfällt

Nachdem ich mich schon Jahrzehnte mit dem Thema gesunde, biologische Ernährung beschäftige, gab es den Wunsch für die Seite „Notnahrung“ die „Blackout“ Vorsorgepakete zu entwickeln.

Ein Paket zusammenzustellen, welches im Falle eines längeren Stromausfalls abwechslungsreich und relativ einfach in der Zubereitung (man hat ja in diesem Fall keinen Strom, hoffentlich aber ein Stromaggregat, einen Holzofen oder eine Feuerstelle im Garten) ist, war trotzdem nicht ganz so easy. Zudem sollte die Lebensmittelwahl nicht zu eintönig werden und die Haltbarkeit der einzelnen Produkte nicht zu kurz sein.

Ich bin der Meinung, dass der „Notvorrat“ aus Lebensmitteln bestehen sollte, welche auch auf dem täglichen Menüplan stehen, daher weichen meine „Vorsorge-Pakete“ von den üblichen, ewig lang haltenden Produkten wesentlich ab. Ich habe bei der Berechnung der Mengen mit Kalorientabellen gearbeitet, um den Umfang, der in den Paketen enthaltenen Produkten, doch relativ kompakt zu halten. Entstanden sind auf diese Art und Weise bis jetzt vier unterschiedliche Pakete.

Vorsorgepakete für Blackout und Stromausfall, Notvorrat für 14 Tage
Symbolfoto „Blackout“ Vorsorge Paket
Vorsorge Pakete
Vorsorge Pakete

Es gibt im Internet in der Zwischenzeit ausreichend viele Links und Beiträge zu diesem Thema:

Auf einige Seiten möchte ich hier besonders hinweisen:

https://www.saurugg.net/

https://www.stromausfall.info/

https://www.outdoor-chiemgau.info/

Gesunde biologische Lebensmittel für den Notfall und die Krisenvorsorge
Inhalt vom „Basis Paket 1“

Das Projekt „Lebensmittel in Verpackungseinheiten“ – wir haben „mehr“ von deinem Lieblingsprodukt

Ich hatte schon immer eine Begeisterung für hochwertige Lebensmittel, also war naheliegend diese ausfindig zu machen und in meinem stationären Handel anzubieten. 2004 war das noch nicht ganz so einfach wie heute. Im Fachhandel profitieren die Konsumenten von der Qualität und der Echtheit der Waren in Bio-Qualität.

Nachdem ich nun meinen Handel Online betreibe und eine sehr große Anzahl an Produkten anbieten möchte, und zugegebenermaßen nicht über die finanziellen Mitteln verfüge, ein paar tausend Lebensmittel auf Lager zu legen, biete ich die Produkte in ganzen Verpackungseinheiten an.

So verfügt mein Shop über ein großes Sortiment (momentan rund 2800 Produkte) und ich kann die Produzenten anbieten, von deren Qualität ich überzeugt bin.

Natürlich hab ich nun auch meine Lieblingsprodukte auf Lager, und habe festgestellt, wie praktisch das ist, einfach eine neue Packung aus dem Lagerraum zu holen.

Meine Kunden haben mir diese Rückmeldung ebenfalls schon gegeben.

Es erfordert ein bisschen Umdenken, so einzukaufen, doch die Produkte kommen frischest beim Kunden an und dadurch ist eine längere Haltbarkeit gegeben, als bei Lagerung im Geschäft über Wochen und Monate.

Das Interessante dabei ist, dass jeder Hersteller seine Produkte mit einer unterschiedlichen Anzahl an Einzelprodukten ausstattet. So gibt es beispielsweise beim Reis Verpackungseinheiten mit 4 oder auch 8 Stück. Es ist also durchaus eine Auswahlmöglichkeit gegeben.

Die Sortimentsgestaltung ist ebenfalls noch nicht abgeschlossen und das Anlegen der Produkte wird mich noch einen Großteil von 2022 beanspruchen.

In meinem Lager sind die Produkte, welche in den „Blackout“ Basis Paketen enthalten sind, vorrätig. Diese und meine Lieblingsprodukte sind in der Kategorie „Einzelprodukte“ zu finden, und entsprechend einzeln auch zu bestellen.

Ebenfalls gibt es eine Vielzahl an Einzelprodukten, die ich anbieten möchte. Doch auch dieses Projekt wird erst 2022 fertiggestellt werden können.

Einkaufen in Verpackungseinheiten
Ausschnitt aus meinem Lager

Ein bisschen Sport gehört dazu – ein neues Fahrrad und die Tanzschuhe

2021 musste auch wieder etwas mehr Sport in mein Leben.

Durch die vielen Lockdown´s und Home-Office blieb mehr Freizeit als sonst. Sportliche Betätigung hat mir schon sehr gefehlt und langsam bekam ich das Gefühl einzurosten. Bin ja nun auch nicht mehr die „Jüngste“, wie man so schön sagt.

Tanzen hat mich immer schon begeistert, und so beschlossen wir einen Tanzkurs zu absolvieren. Es hat uns beiden sehr viel Spaß gemacht und so blieben wir dabei. Wir gingen nun regelmäßig 2-3 mal pro Woche in die Tanzschule. Doch der nächste Lockdown kam ….

Rad fahren ist ebenfalls etwas was ich sehr gerne mache. Jahrelang bin ich nur mit einem Citybike gefahren. 2021 war auch das Jahr für ein neues Fahrrad.

Nun radeln wir mit einem Mountainbike durch die Wälder und Felder im schönen Burgenland 🙂

Endlich ein Mountainbike
In der Steiermark (Kindberg)
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