Viele denken, der Kakaoanteil auf einer Schokoladentafel gibt an, wie viel Kakaomasse enthalten ist. Tatsächlich umfasst diese Angabe jedoch alle Kakaobestandteile – also sowohl die Kakaomasse als auch die Kakaobutter.
Steht auf einer Tafel beispielsweise 70 % Kakao, bedeutet das: 70 % der Schokolade bestehen aus Bestandteilen der Kakaobohne. Wie sich dieser Anteil auf Kakaomasse und Kakaobutter verteilt, entscheidet jeder Hersteller selbst. Deshalb können zwei Schokoladen mit derselben Prozentangabe ganz unterschiedlich schmecken und sich auch in Schmelz und Konsistenz deutlich unterscheiden.
Ein weiterer Irrtum: Ein hoher Kakaoanteil bedeutet nicht automatisch, dass eine Schokolade bitter schmeckt. Die Qualität der Kakaobohnen, ihre Herkunft, die Fermentation und die Röstung haben einen enormen Einfluss auf das Aroma. Hochwertige Schokoladen mit 70 % oder mehr Kakao können überraschend mild, fruchtig oder angenehm nussig schmecken.
Schoko-Fakt: Der Kakaoanteil verrät, wie viel Kakao enthalten ist – wie eine Schokolade tatsächlich schmeckt, entscheidet aber vor allem die Qualität und Verarbeitung der Kakaobohnen.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt



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